Die Staatsanwältin – Teil 3

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Die Staatsanwältin – Teil 3Die Wochen verstrichen und für Claudia brach eine Zeit der inneren Einkehr und der Monotonie herein. Ihr Sohn Sebastian hatte sein Versprechen wahr gemacht und sein Studium wirklich ernsthaft begonnen, womit er als abendlicher Gesprächspartner nahezu gänzlich ausfiel, so daß die Abende fast schon etwas trist und öde durchgestanden werden mußten – schließlich mußten Skripten durchgearbeitet, Vorlesungen besucht und mit Studienkollegen besprochen werden. Auch ihre Tätigkeit in der Generalstaatsanwaltschaft war zwar nach wie vor aufregend und Mittelpunkt ihres Lebens, mittlerweile aber auch mit dem Makel einer gewissen Routine behaftet. In Puncto Liebesleben sah es ebenfalls düster aus, außer einem flüchtigen Abendessen mit einem alten Bekannten und einer Einladung eines sterbenslangweiligen Kollegen konnte sie hier nichts vorweisen.Immer öfters dachte sie an die aufregende Zeit zurück, als ihr Filius Schwierigkeiten gemacht hatte und sie auf abendlicher Tour war, um ihn aufzuspüren. Ihre wenigen, aber doch intensiven Erlebnisse kamen immer häufiger an die Oberfläche und überfielen sie mit einem angenehmen Schauer des Verbotenen. Auch heute wieder, in einer nicht endenwollenden Sitzung mit dem Staatssekretär und seinen ihn wie Spinnen umgarnenden Berater, die nur die Politik und nicht den juristischen Fachverstand im Blickpunkt hatten, überkam sie für einen Augenblick die Sehnsucht. Natürlich fiel dies Niemanden auf, der hohe Politiker war mit seinen dummen Papieren seiner Partei beschäftigt und seine um ihn herumsitzenden, verbogenen Figuren hangen an seinen Lippen und plapperten jeden von ihm abgegebenen Stuß eifrigst nach und bekräftigten ihn darin, bis er widerrief und sie wie selbstverständlich auch dies sofort nachvollzogen und guthießen.Wie sie diese Parteifunktionäre haßte.Kurz hing sie ihren arrivierten Gedanken nach. Sie dachte an ihr Abenteuer in einer bestimmten Kabine, als sie sich völlig von der Außenwelt abgeschirmt gehen ließ und jede Konvention über Bord geworfen hatte.Hätte sie heute nicht etwas Rouge aufgetragen und wären die Sitzungsteilnehmer aufmerksamer gewesen, sie hätten eine leichte Verfärbung ihrer Wangen beobachten können.Wie sehr sie die wenigen Minuten genossen hatte, und wie stark ihre Lust doch gewesen war …ach ……plötzlich, schnell und etwas zerfahren blickte sie wie ein unschuldiges Mädchen auf, daß bei etwas Verbotenen erwischt worden war – ein zurechtgerückter Stuhl hatte sie aus den Träumen gerissen.Sie hatte nichts versäumt. Noch immer wurde beraten, getuschelt, genickt oder der Kopf geschüttelt, Kaffee getrunken, gelesen oder einfach nachgedacht. Nur eines wurde nicht. Entscheidungen wurden an diesem Tag keine mehr gefällt.Müde und ausgelaugt kam sie in ihr Büro zurück, wo ihre Sekretärin bereits sehnsüchtig auf sie wartete und mit ihrer entzückenden Art mit einer Notiz wedelte. Die Generalstaatsanwältin verstand sich immer besser mit Marion und sie hatten sich gut aneinander gewöhnt und ihre gegenseitigen Angewohnheiten durch Humor akzeptieren gelernt.„Ein Mann hat angerufen,“ sagte sie aufgeregt und hielt ihr das kleine Papier mit der Handy-Nummer entgegen.Claudia sah sie fragend an und nahm die Nummer an sich. Viele Leute riefen im Laufe des Tages an und baten um einen Termin oder hatten sonst etwas auf dem Herzen. Warum also diese Kopflosigkeit?– „Ist etwas passiert? Mit Sebastian?“„Sie sollen dringend anrufen,“ antwortete Marion mit eindringlichem und hektischen Gesichtsausdruck und drängte sie fast schon in ihr Zimmer. „Der Mann hat mir richtig Angst gemacht, und meinen Namen wußte er auch …“Claudia wurde sauer aber auch neugierig.„Setzen sie sich und beruhigen sie sich, ich rufen sofort an.“Claudia schloß die Tür und sank in ihren Stuhl. Wieder einmal spürte sie den langen Arbeitstag in den Knochen und er schien noch lange nicht zu Ende zu sein.Schnell hatte sie die sorgfältig notierte Nummer getippt als sich auch schon eine bekannte Stimme meldete. Wie ein Blitz durchfuhr es Claudia und sie war plötzlich çukurambar escort hellwach – es war Dimitri, der russische Junge aus dem Animierlokal, wo sie ihr amouröses Abenteuer durchlebt hatte.Es war ihr mehr als peinlich, daß er hier anrief, und am liebsten wäre sie im Erdboden versunken, oder noch besser, wäre ihr dieser Fauxpas nur nie passiert. Hastig stammelte sie etwas vor sich hin: „Hallo, sie wollten mich sprechen.“„Wer ist da,“ bellte er ungeduldig in das Telefon. Im Hintergrund waren Stimmen und Musik zu hören.„Dr. Streit.“„Ah, schöne Frau Staatsanwalt, ich hoffe sie haben sich das letzte Mal gut amüsiert. Mit Gregor sie waren zufrieden?“Für Claudia war es ein Alptraum von dem Jungen darauf angesprochen zu werden. Plötzlich waren die Ereignisse wieder so lebendig, als wären sie erst gestern passiert und der gnadenlos hübsche Junge würde vor ihr stehen und sie nochmals freundlich anlächeln.„…“ ihre Kehle schien wie zugeschnürt aber ihre Gedanken rasten. Sie war von ihrem Sessel aufgesprungen und stand auf das Höchste konzentriert vor ihrem dicht angeräumten Schreibtisch. Ihr Herz arbeitete wie eine Nähmaschine und es war ihr, als ob es aus dem Brustkorb springen wollte.Dimitri ließ Claudia keine Zeit: „Das nächste Mal dürfen sie sich vor mir niederknien. Gregor hat mir von ihren Künsten berichtet, sie sind Wildkatze, sowas liebe ich an Frau.“ Er lachte in das Telefon und wurde von jemanden abgelenkt.Zeit für Claudia sich zu fassen und sich zusammen zu nehmen. Tief atmete sie durch und versuchte ihren Puls wieder in den Griff zu bekommen. Der Schwindel ging weg und die Meergeräusche im Ohr verschwanden wieder.„Kommen wir zur Sache,“ Dimitri war wieder da. „Mein Vater schickt mich,“ dann schimpfte er irgend etwas auf russisch das nicht sehr freundlich klang und wohl darauf zurückzuführen war, das die Staatsanwältin nicht ganz unbeteiligt war, daß sein Vater für einige Zeit im Gefängnis verwahrt wurde – „ … und er läßt ihnen Grüße zukommen. Er schätzt sie sehr.“ Es klang wie blanker Hohn in Claudias Ohren und da sie von dem unangenehmen Beginn des Gespräches Abstand genommen hatten, stabilisierte sich ihr Kreislauf und sie konnte wieder klar denken.„Was wollen sie?“ fragte sie scharf. Grundlos ließ ihr Michael Todorov keine Grüße ausrichten. Und sein Sohn Dimitri Todorov, der Verweser, würde auch keinen Finger krumm machen und sie deswegen anrufen, wenn es nicht wichtig zu sein schien.„Was sie wollen weiß ich jetzt,“ spottete er und sein süffisantes Grinsen war sogar durch das Telefon wahrzunehmen. Claudia bekam es von dem Jungen kalt und warm serviert und er kannte sich wohl aus, wie man seine Gegner zermürbte um schlußendlich das zu bekommen, was man wollte.Aber sie war keine dumme Göre und sie war geübt mit dem Umgang solcher Subjekte und langsam gewöhnte sie sich an den Umstand, daß Dimitri ein Geheimnis von ihr kannte. Sie wurde trotz dieses peinlichen Umstandes wieder sicherer und kehrte endlich zu ihrer gewandten Art zurück.„Schön, wir wollten zur Sache kommen, Junge.“ Das Wort Junge sagte sie bewußt betont und etwas abfällig. Sie wollte ihren Gesprächspartner etwas aus der Reserve locken, solche Leute hatten auf ihre Weise ein seltsames Ehrgefühl.Dimitri ging nicht darauf ein: „Sebastian ist gerade in Vorlesung bei einem Dr. Bertl, wenn ich richtig informiert bin?“„Verdammt woher …“ Claudia verstummte und machte eine kleine Pause. „Was soll das?“„Ich möchte das sie wissen, das ich umfassende Kenntnis über sie habe. Und natürlich über ihren hübschen Buben – Sebastian nicht wahr? Ein sehr hübscher Bub, ja, das ist er.“„Kommen sie endlich zur Sache.“„Mein Vater möchte, daß sie uns einen kleinen Gefallen erweisen. Eine Kleinigkeit nur, nichts von Bedeutung. Und der Bengel wird weiter auf die Universität gehen, und sie werden weiter stolz auf ihn sein. Und für sie springt eine kleine Nummer mit mir heraus. Na, was sie sagen, ist doch faires Geschäft, kleine Wildkatze?“Also darum ging es, eine niederträchtige Erpressung.„Was ist das demetevler escort für ein Gefallen,“ Claudia wollte Zeit gewinnen und fragte nach. Für solche Fälle, die nicht weiter ungewöhnlich waren und für die Vorkehrungen getroffen waren, hatte jeder höhere Beamte einen Verhaltenskodex ausgehändigt bekommen, den man einzuhalten hatte. Während sie nachfragte, kramte sie in einer unteren Schublade ihres Schreibtisches und holte ein dünnes Heft hervor.„Sie werden den Freigang meiner Mutter befürworten. Das ist alles.“Claudia atmete erleichtert durch und klappte das Heft wieder zu.„Diese Dinge obliegen nicht meiner Kompetenz, das sollten sie wissen.“„Dumme Ziege,“ zischte Dimitri, „das uns ist bekannt.“ Wenn er aufgeregt war, kamen ihm Grammatik und einige Wortstellungen noch stärker als sonst in die Quere. „Sie sollen intervenieren, wie das wohl heißt. Sie kennen doch Fr. Berger?“„Oh … ja … ich kenne Fr. Berger. Und?“„Sie ist treibende Kraft, daß der Freigang immer wieder verhindert wird. Sie werden diese Frau umstimmen und zur Vernunft bringen. Das ist alles. Meine Mutter ist Olga, Olga Todorov und befindet sich in der Vollzugsanstalt Lindau. Sie werden sich kümmern. Sagen sie es.“Claudia öffnete wieder das Notfallheftchen und blätterte. Deutlich war zu lesen, daß man zum Schein auf den Deal eingehen mußte. Hinhaltetaktik war das Gebot der Stunde.„Einverstanden, aber ich kann nichts versprechen, daß ist ihnen wohl …“„Still Wildkatze – oder ! Ja oder Nein?“„ … Ja!“„Ihr Sohn wird in der Zwischenzeit bei uns sein. Kleine Vorsichtsmaßnahme. Ihre Notfallinstruktionen können wieder in Lade zurück. OK?“Claudia sprang wieder auf. Woher konnte er das wissen.„Mein Sohn hat damit nichts zu tun, lassen sie …“„Zu spät, Wildkatze, zu spät …“ Dann wurde die Leitung unterbrochen.***Claudia stürmte mit wehendem Mantel aus dem Büro und verabschiedete sich knapp von Marion. Sie hatte zunächst beschlossen, nichts aus dem Heft zu unternehmen und nach Hause zu fahren. Ihr Sebastian war jetzt das Wichtigste.Als sie Zuhause ankam wurden die Worte von Dimitri bestätigt. Eine Tasche und Kleidung von Sebastian fehlte, es schien auch ein kurzer Kampf stattgefunden zu haben, da ein Sessel umgekippt und eine Vase zerbrochen war. Ohnmächtig vor Wut räumte Claudia rasch auf, entsorgte die Scherben und schloß die Kästen und Läden im Zimmer ihres Sohnes.Sie brauchte Zeit um nachzudenken.Nach einer Weile ging sie zu ihrem Mantel, in dem das dünne Heftchen steckte und herauslugte. Sie nahm es an sich und starrte auf die Telefonnummer ihres Notfallhelfers. Der Name des Mannes sagte ihr nichts. Die Nummer war eine Nummer des Innenministeriums und lächelte sie an. Was würde passieren, wenn sie dort jetzt anrief? Wenn Dimitri Kenntnis ihrer Instruktionen hatte – was wußte er noch? Oder wer informierte ihn noch?Konnte sie sichergehen, daß diese Nummer sicher war?Es war ein harter Kampf mit sich selbst aber schließlich führte kein anderer Weg daran vorbei – und sie rief die Nummer an.Dann ging alles ziemlich schnell. Die angenehme Stimme am anderen Ende der Leitung hörte sich das Problem ruhig und abgeklärt an und handelte beeindruckend zielstrebig und effizient. Rasch fand sich Claudia in seinem Büro wieder und der etwas untersetzte Mann holte noch die allerletzten Informationen aus der Staatsanwältin heraus. Eines aber offenbarte sie ihm nicht. Ihre beiden erotischen Entgleisungen – einmal mit der Polizistin und einmal mit dem Jungen – behielt sie für sich. Es wäre zu peinlich für sie und freiwillig würde sie diese Geschichten niemals preisgeben. Das war sicher.Der Beamte der Sonderkommission hatte alle Fakten sorgfältig in einen Laptop eingetragen und nickte schließlich Claudia freundlich zu.„Frau Dr. Streit, wir machen folgendes: sie suchen Frau Berger morgen bei ihr Zuhause auf. Sie hatten ja schon einmal Kontakt zu ihr, wie sie mir berichteten, es sollte also nicht allzu ungewöhnlich sein, daß sie bei ihr auftauchen. Sie könnten sich bei ihr für die seinerzeitigen Hinweise bedanken ankara escort und damit einen plausiblen Grund ihres Besuches vorgeben. Danach versuchen sie sich an die Thematik anzunähern und zu versuchen, Frau Berger etwas auszuhorchen. Möglicherweise können sie näheres über Olga Todorov in Erfahrung bringen. Auch sollte es gelingen zu ergründen, warum Frau Berger derart vehement gegen einen Freigang eintritt, zumal für diese Frau beste Führungszeugnisse vorliegen.“Dann sah er Claudia eindringlich und bestimmt an. Zu diesem Zweck nahm er seine Brille ab und blickte sie mit seinen grauen, fast farblosen Augen direkt an.„Bitte vergessen sie nicht. Keiner darf von der Erpressung erfahren. Auch Frau Berger nicht. Gerade Frau Berger nicht. Haben sie das verstanden?“Claudia war gar nicht wohl bei diesem Gedanken und sie rutschte nervös auf ihrem Sessel herum.„Aber sie ist doch Polizistin, und ich denke …“„Nein Frau Doktor, mir liegen Informationen vor, die ich ihnen noch nicht mitteilen darf. Aber bitte, vertrauen sie mir, wenn ich ihnen sage, daß sie auf keinen Fall Frau Berger einweihen dürfen. Die gesamte Aktion könnte schiefgehen.“„Welche Aktion?“„Vertrauen sie mir?“„ … natürlich,“ antwortete Claudia unsicher.„Gut. Fassen sie Mut, wir werden immer in ihrer Nähe sein.“„Vielen Dank, Inspektor, ich kann sie über die selbe Nummer wieder erreichen?“„Nein, die Nummer wurde wieder gelöscht. Ich werde sie kontaktieren – und jetzt gehen sie, ihre Wohnung wird mit Sicherheit vom Verweser überwacht. Gute Nacht, Frau Doktor, wir werden Sebastian wieder zurück bekommen.”“ Er schüttelte Claudia bestimmt die Hand und sie verließ etwas beruhigter das Gebäude.Am nächsten Abend stand Claudia hastig atmend vor der schäbigen Eingangstür der Polizistin, drei Stockwerke mußten zu Fuß bewältigt werden und sie war auch schon sonst sehr spät dran. Als sie sich telefonisch heute morgen bei der Polizistin gemeldet hatte, verabredeten sie sich gegen zwanzig Uhr, und jetzt war es zehn Minuten nach Acht. Sie hatte einen Strauß Frühlingsblumen an der Ecke gekauft und hatte ihren Finger an die Taste zur Türglocke geführt, als sich die Tür auch schon öffnete.Sabine Berger erschien in einer Art Morgenmantel den sie sich mit einem seidenen Gürtel über ihre ausladenden Hüften zusammengebunden hatte. Ihre maskulinen Gesichtszüge, die durch die streng zurückgebundenen Haare noch härter wirkten, verrenkten sich zu einem irgendwie mokanten lächeln.„Guten Abend, ich freue mich sie wieder zu sehen,“ wieder trat das leicht spöttische grinsen hervor und hinterließ bei Claudia ein mulmiges Gefühl das nicht besser wurde, als sie ihr ausgerechnet Blumen überreichte. „Zu dumm,“ dachte sie sich, warum konnte ich keine Flasche Wein mitnehmen.Sie durchschritten die kleine, nicht besonders originell ausgestaltete Wohnung und nahmen im einzigen Zimmer, das wohl als Wohnzimmer gedacht war, auf einer Ledergarnitur Platz. Am Glastisch standen zwei Sektflöten und eine Sektflasche, die in einem Kühler mit gehacktem Eis steckte und bereits geöffnet war. Claudia setzte sich steif und unsicher auf die breite Bank und beobachtete, wie Frau Berger die Blumen in eine schmale Vase schob und auf den kleinen Fernseher stellte, der auf einen über die gesamte Breitseite des Zimmers aufgebauten Einbauschrank stand. Der billige Teppich komplettierte eine insgesamt sehr bieder und kleinbürgerliche Atmosphäre, wo sich nur der teure Sekt und die bequeme Ledergarnitur etwas abhoben und den Rahmen etwas erträglicher gestalteten.Frau Berger goß die schäumende Flüssigkeit in die Gläser ein und reichte der Staatsanwältin eine Flöte. Dann saßen sie sich seitlich gegenüber. Die Polizistin hatte ihre langen, etwas festen Beine übereinandergeschlagen und bemühte sich erst gar nicht, den verrutschten Mantel zurechtzuzupfen, um die entblößten Knie und Teile der Schenkel zu bedecken.„Sie müssen mein Outfit entschuldigen, aber ich komme gerade vom Dienst und war noch rasch unter der Dusche.“ Claudia wußte, daß das gelogen war, denn für eine passende Kleidung wäre wohl noch Zeit genug gewesen.„Sie müssen sich nicht entschuldigen,“ sagte sie schnell und versuchte nicht ständig auf die Beine zu starren. Ihre Blicken gingen also nach oben, wo sich unter dem leichten Stoff zwei kleine Wölbungen der Brüste abzeichneten, die man als Hand

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